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Freitag, 6. November 2026

Impfsaison im Herbst und Winter

Grippeimpfung, Corona und RSV: Für wen die STIKO sie empfiehlt und wann der beste Zeitpunkt ist

Im Herbst geht es wieder um drei Impfungen: gegen Grippe, Corona und RSV. Die Grippeimpfung empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen ab 60 Jahren und vielen Risikogruppen. Die Corona-Auffrischung gilt als Standard inzwischen erst ab 75 Jahren, die einmalige RSV-Impfung ebenfalls ab 75. Hier steht, wer dazugehört, wann Sie sich am besten impfen lassen, was die Kasse zahlt und was Arztpraxis und Apotheke anbieten.

Redaktion Klar informiert ·

Spritze und Impfstoffflasche auf einem hellblauen Hintergrund präsentiert. Ideal für Gesundheitsthemen.
Foto: Markus Spiske / Pexels

Das Wichtigste in Kürze

  • Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung jedes Jahr allen ab 60 Jahren, Schwangeren, chronisch Kranken, Menschen in Pflegeheimen und bestimmten Berufsgruppen.
  • Ab 60 Jahren wird ein Hochdosis-Impfstoff oder ein Impfstoff mit dem Wirkverstärker MF59 empfohlen, beide gelten als gleichwertig.
  • Die jährliche Corona-Auffrischung empfiehlt die STIKO seit ihrer Anpassung im Sommer 2026 standardmäßig erst ab 75 Jahren – zusätzlich für Risikogruppen ab sechs Monaten und bestimmtes Personal.
  • Gegen RSV sollen sich alle ab 75 Jahren einmal impfen lassen, außerdem 60- bis 74-Jährige mit schweren Grunderkrankungen oder in Pflegeeinrichtungen.
  • Als guter Zeitraum für die Grippeimpfung gelten Oktober bis Mitte Dezember. Wer den Termin verpasst hat, kann die Impfung auch später in der Saison noch nachholen.
  • Gegen Grippe impfen auch viele Apotheken, und zwar Erwachsene ab 18 Jahren ohne Rezept. Gehören Sie zu einer Gruppe, für die die STIKO die Impfung empfiehlt, ist sie für gesetzlich Versicherte kostenlos.

Für wen empfiehlt die STIKO die Grippeimpfung?

Die Grippeimpfung ist eine der wichtigsten Impfungen für Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, weil Influenza bei ihnen besonders häufig schwer verläuft. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt die Impfung jedes Jahr diesen Gruppen:

  • alle Menschen ab 60 Jahren (Standardimpfung),
  • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, bei einer Grunderkrankung schon ab dem ersten,
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer chronischen Grunderkrankung, etwa der Lunge, des Herzens, der Nieren oder der Leber, mit Diabetes oder einer Immunschwäche,
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen,
  • Menschen, die mit Risikopersonen zusammenleben oder sie betreuen und sie anstecken könnten,
  • medizinisches und pflegerisches Personal, Menschen mit viel Publikumsverkehr sowie Menschen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.

Für gesunde Erwachsene unter 60 Jahren gibt es keine allgemeine STIKO-Empfehlung. Wer sich trotzdem schützen will, kann sich impfen lassen. Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten auch dann.

Welcher Impfstoff? Seit der Saison 2024/25 werden in Deutschland nur noch Dreifachimpfstoffe eingesetzt. Sie richten sich gegen zwei Influenza-A-Stämme und einen B-Stamm. Die Zusammensetzung wird jedes Jahr an die zirkulierenden Viren angepasst, deshalb ist die Impfung jedes Jahr nötig. Ab 60 Jahren empfiehlt die STIKO einen Hochdosis-Impfstoff oder einen Impfstoff mit dem Wirkverstärker MF59, weil das Immunsystem im Alter schwächer auf Impfungen reagiert. Beide Varianten gelten als gleichwertig.

Wichtig: Die saisonale Grippeimpfung schützt nicht vor der Vogelgrippe. Weil sich auch in Deutschland wieder Fälle bei Tieren häufen, zuletzt etwa in Brandenburg, sollen sich Menschen mit beruflichem Kontakt zu Geflügel trotzdem impfen lassen. Das soll verhindern, dass sie sich gleichzeitig mit menschlichen und tierischen Grippeviren anstecken.

Corona-Impfung: Wer braucht die Auffrischung noch?

Bei der Corona-Impfung hat sich viel geändert. Im Sommer 2026 hat die STIKO ihre Empfehlung angepasst. Nach Einschätzung der Kommission sind die meisten Erwachsenen durch Impfungen und durchgemachte Infektionen inzwischen ausreichend vor schweren Verläufen geschützt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung fasst die Änderungen zusammen: Für Erwachsene entfällt die Empfehlung einer Grundimmunität mit drei Kontakten zum Virus oder zum Impfstoff. Die Altersgrenze für die jährliche Standard-Auffrischung steigt von 60 auf 75 Jahre.

Laut Robert Koch-Institut (Stand Oktober 2026) empfiehlt die STIKO eine jährliche Auffrischimpfung für:

  • alle Menschen ab 75 Jahren,
  • Menschen ab sechs Monaten mit einer Grunderkrankung, die das Risiko eines schweren Verlaufs erhöht, etwa chronische Lungen-, Herz-, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes, starkes Übergewicht, Demenz, Trisomie 21, Immunschwäche oder eine aktive Krebserkrankung,
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie gefährdete Menschen in Einrichtungen der Eingliederungshilfe,
  • Schwangere mit Grunderkrankung oder Schwangerschaftskomplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes oder Bluthochdruck, ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel,
  • Pflegepersonal mit direktem Kontakt zu Bewohnern und medizinisches Personal mit erhöhtem Ansteckungsrisiko oder Kontakt zu Risikopatienten,
  • Angehörige und enge Kontaktpersonen von Menschen, bei denen die Impfung voraussichtlich nicht ausreichend wirkt.

Zwischen einer nachgewiesenen Infektion oder der letzten Impfung und der nächsten Dosis sollten möglichst sechs Monate liegen. Wer zu einer Risikogruppe gehört, ein gesundes Immunsystem hat und sich im laufenden Jahr nachweislich angesteckt hat, kann auf die Auffrischung verzichten. Verwendet werden mRNA- oder Proteinimpfstoffe, die an die von WHO oder EMA empfohlene Variante angepasst sind. Ob eine Impfung im Einzelfall sinnvoll ist, sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen.

RSV-Impfung: Für wen sie empfohlen ist – und was für Babys gilt

RSV steht für Respiratorische Synzytial-Viren. Sie verursachen vor allem im Winterhalbjahr Atemwegsinfekte. Für kleine Kinder und ältere Menschen sind sie besonders gefährlich. Die RSV-Saison dauert laut RKI in der Regel von Oktober bis März.

Laut RKI (Stand September 2026) empfiehlt die STIKO:

  • allen Menschen ab 75 Jahren eine einmalige RSV-Impfung als Standardimpfung,
  • Menschen von 60 bis 74 Jahren die Impfung, wenn sie eine schwere Form einer Grunderkrankung haben oder in einer Pflegeeinrichtung leben. Gemeint sind etwa chronische Lungen-, Herz-Kreislauf- oder Nierenerkrankungen, neurologische Erkrankungen, Blutkrebs, Diabetes mit Komplikationen oder eine Immunschwäche.

Leichte oder mit Medikamenten gut eingestellte Erkrankungen gelten nach derzeitigem Wissen nicht als deutlich erhöhtes Risiko. Eine Impfung im Einzelfall ist nach ärztlicher Abwägung trotzdem möglich. Die RSV-Impfung ist bisher einmalig. Ob später aufgefrischt werden muss, ist noch offen. Zur Wahl stehen zwei proteinbasierte und ein mRNA-Impfstoff. Die STIKO bewertet sie als gleichwertig.

Neugeborene und Säuglinge werden anders geschützt: Für sie empfiehlt die STIKO eine einmalige Gabe eines Antikörpers in ihrer ersten RSV-Saison. Das ist keine klassische Impfung, sondern eine passive Immunisierung, die sofort wirkt. Babys, die zwischen Oktober und März geboren werden, sollen sie möglichst schon kurz nach der Geburt erhalten. Kinder, die im Frühjahr oder Sommer geboren wurden, sollen sie im Herbst vor Beginn der Saison bekommen. Eltern sprechen das am besten bei der Geburtsklinik oder bei der Kinderarztpraxis an.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Grippeimpfung – und geht alles an einem Termin?

Die drei Impfungen haben unterschiedliche empfohlene Zeitpunkte:

  • Grippe: Als guter Zeitraum gelten Oktober bis Mitte Dezember. Die Grippewelle beginnt meist um den Jahreswechsel. Bis der Impfschutz aufgebaut ist, dauert es etwa zwei Wochen. Wer im Dezember oder Januar noch nicht geimpft ist, kann die Impfung nachholen, vor allem, wenn die Welle noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat.
  • Corona: Die STIKO empfiehlt die Auffrischung inzwischen möglichst schon im Spätsommer oder Frühherbst, also zu Beginn der Saison. Verpasste Impfungen sollen im Lauf der Saison nachgeholt werden.
  • RSV: Am besten im Spätsommer oder Herbst, vor der RSV-Saison. Weil die Impfung nur einmal nötig ist, kann sie aber auch später nachgeholt werden.

Grippe- und Corona-Impfung können am selben Termin gegeben werden, meist in den linken und den rechten Oberarm. Auch die RSV-Impfung lässt sich nach STIKO-Angaben mit anderen Totimpfstoffen kombinieren. Ob das in Ihrem Fall sinnvoll ist oder ob Sie die Impfungen lieber auf zwei Termine verteilen, besprechen Sie in der Praxis. Wer gerade mit Fieber über 38,5 Grad krank ist, sollte den Termin verschieben. Ein leichter Schnupfen ist dagegen in der Regel kein Hinderungsgrund.

Wie stark Grippe, Corona und RSV gerade kursieren, zeigt der wöchentliche ARE-Wochenbericht des RKI.

Impfung in der Arztpraxis oder in der Apotheke: Was geht wo?

Arztpraxis: Hausärztinnen und Hausärzte bieten alle drei Impfungen an, viele Fachärzte ebenfalls. Schwangere können sich auch in ihrer gynäkologischen Praxis beraten lassen. Kinder und Jugendliche gehören in die Kinder- oder Hausarztpraxis. Die Praxis ist auch die richtige Adresse, wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Vorerkrankung zu einer Risikogruppe zählt, oder wenn Sie schon einmal stark auf eine Impfung reagiert haben. Viele Betriebe bieten zudem über den Betriebsarzt eine Grippeimpfung an.

Apotheke: Laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) gehören Grippeimpfungen in Apotheken seit Oktober 2022 zur Regelversorgung. Impfen dürfen nur Apothekerinnen und Apotheker mit einer speziellen ärztlichen Schulung. Wichtig zu wissen:

  • Gegen Grippe impfen Apotheken nur Erwachsene ab 18 Jahren.
  • Ein Rezept oder ein vorheriger Arztbesuch ist nicht nötig. Vor der Impfung gibt es ein Aufklärungsgespräch.
  • Viele Apotheken impfen auch gegen Corona. Gegen RSV impfen in der Regel bislang nur Arztpraxen.
  • Nicht jede Apotheke bietet Impfungen an. Fragen Sie vorher nach, ob Sie einen Termin brauchen. Teilnehmende Apotheken in der Nähe finden Sie zum Beispiel über die Apothekensuche auf aponet.de.

Zum Termin sollten Sie Ihre Gesundheitskarte, den Impfpass und einen Ausweis mitbringen. Nach der Impfung bleiben Sie etwa 15 Minuten zur Beobachtung vor Ort. Nach Angaben aus der Apothekerschaft dürfen Apotheken nach einer Gesetzesreform von 2026 grundsätzlich auch mit weiteren Totimpfstoffen impfen. Dafür sind aber zusätzliche Schulungen nötig, und die Abrechnung mit den Kassen ist noch nicht überall geregelt. In der Praxis bleibt es vorerst meist bei Grippe und Corona.

Was zahlt die Krankenkasse?

Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf die Impfungen, die die STIKO für sie empfiehlt und die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in die Schutzimpfungs-Richtlinie übernommen hat. Für Menschen in den genannten Gruppen ist die Grippeimpfung deshalb kostenlos, in der Praxis ebenso wie in der Apotheke. Ab 60 Jahren gilt das auch für Hochdosis- und MF59-Impfstoffe. Auch die RSV-Impfung für die empfohlenen Gruppen und die Corona-Auffrischung für Risikogruppen zahlt die Kasse.

Neue STIKO-Empfehlungen wirken sich erst auf die Kosten aus, wenn der G-BA seine Richtlinie angepasst hat und der Beschluss in Kraft getreten ist. Das gilt auch für die neue Altersgrenze von 75 Jahren bei der Corona-Impfung. Wer nicht zu einer Risikogruppe gehört, sollte deshalb vorher bei der Krankenkasse fragen, ob sie die Kosten übernimmt.

Bei der Grippeimpfung zahlen viele Krankenkassen freiwillig auch für Versicherte, für die es keine STIKO-Empfehlung gibt. Außerdem gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern: Sachsen etwa hat eine eigene Impfkommission mit weitergehenden Empfehlungen. Auch Sachsen-Anhalt empfiehlt die Grippeimpfung öffentlich für alle Altersgruppen. Privat Versicherte können sich laut ABDA unabhängig von der STIKO-Empfehlung in der Apotheke impfen lassen. Sie zahlen meist zunächst selbst und reichen die Rechnung dann ein. Wie viel erstattet wird, hängt vom Tarif ab.

Nebenwirkungen, Infekt, Impfpass: Was vor dem Termin wichtig ist

Häufige Reaktionen auf alle drei Impfungen sind Schmerzen, Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen oder leichtes Fieber. Diese Beschwerden klingen meist nach ein bis drei Tagen ab. Sie zeigen, dass das Immunsystem arbeitet. Eine echte Grippe kann der Grippeimpfstoff nicht auslösen, denn die üblichen Spritzen enthalten keine vermehrungsfähigen Viren. Schwere allergische Reaktionen sind selten. Deshalb sollten Sie nach der Impfung noch eine Viertelstunde in der Praxis oder Apotheke bleiben.

Vor dem Termin sollten Sie diese Punkte klären:

  • Impfpass mitnehmen oder vorher heraussuchen. So lässt sich prüfen, wann Sie zuletzt gegen Corona geimpft wurden und ob noch andere Impfungen fehlen, etwa gegen Pneumokokken, Gürtelrose oder Tetanus.
  • Allergien und Medikamente ansprechen, zum Beispiel Blutverdünner oder eine bekannte Allergie gegen Hühnereiweiß.
  • Akute Infekte: Mit Fieber verschieben Sie den Termin. Nach einer Corona-Infektion gilt der empfohlene Abstand von möglichst sechs Monaten bis zur nächsten Corona-Impfung.

Unabhängige Informationen bietet auch das Portal infektionsschutz.de.

ab 60

Jahren empfiehlt die STIKO allen die jährliche Grippeimpfung, mit Hochdosis- oder MF59-Impfstoff

Quelle: STIKO / KV Westfalen-Lippe, Saison 2026/27

ab 75

Jahren gilt die Corona-Auffrischung als Standard, zuvor ab 60 Jahren

Quelle: STIKO / KBV, Juli 2026

6 Monate

Mindestabstand zwischen Corona-Infektion oder letzter Impfung und nächster Corona-Impfung

Quelle: RKI, Stand Oktober 2026

1-mal

RSV-Impfung für alle ab 75 Jahren, ob aufgefrischt werden muss, ist noch offen

Quelle: RKI, Stand September 2026

Häufige Fragen

›Wann ist der beste Zeitpunkt für die Grippeimpfung?

Als guter Zeitraum gelten Oktober bis Mitte Dezember. Der volle Schutz baut sich in etwa zwei Wochen auf, die Grippewelle beginnt meist um den Jahreswechsel. Wer den Termin verpasst hat, kann die Impfung auch im Januar noch nachholen.

›Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Die STIKO empfiehlt die Grippeimpfung jedes Jahr allen ab 60 Jahren, Schwangeren, chronisch Kranken jeden Alters ab sechs Monaten, Bewohnern von Pflegeheimen sowie medizinischem Personal und Menschen mit viel Publikumsverkehr. Auch wer mit Risikopersonen zusammenlebt, sollte sich impfen lassen.

›Wer bekommt noch eine Corona-Auffrischimpfung?

Seit der Anpassung im Sommer 2026 empfiehlt die STIKO die jährliche Auffrischung allen ab 75 Jahren. Außerdem gilt sie für Menschen ab sechs Monaten mit Grunderkrankungen, für Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Schwangere mit Risikofaktoren sowie bestimmtes Pflege- und medizinisches Personal. Gesunde Erwachsene unter 75 brauchen sie in der Regel nicht.

›Kann ich mich gleichzeitig gegen Grippe und Corona impfen lassen?

Ja. Grippe- und Corona-Impfung können am selben Termin gegeben werden, meist in verschiedene Arme. Auch die RSV-Impfung lässt sich mit anderen Totimpfstoffen kombinieren. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klärt die Ärztin oder der Arzt.

›Für wen ist die RSV-Impfung empfohlen?

Die STIKO empfiehlt allen ab 75 Jahren eine einmalige RSV-Impfung. Für 60- bis 74-Jährige gilt das nur bei einer schweren Grunderkrankung oder wenn sie in einer Pflegeeinrichtung leben. Säuglinge erhalten in ihrer ersten RSV-Saison stattdessen einen Antikörper.

›Kann ich mich in der Apotheke gegen Grippe impfen lassen?

Ja, viele Apotheken impfen Erwachsene ab 18 Jahren gegen Grippe, und zwar ohne Rezept. Gehören Sie zu einer Gruppe, für die die STIKO die Impfung empfiehlt, ist sie für gesetzlich Versicherte kostenlos. Bringen Sie Ihre Gesundheitskarte und den Impfpass mit und fragen Sie vorher, ob Sie einen Termin brauchen.

›Zahlt die Krankenkasse die Grippeimpfung auch unter 60?

Gehören Sie zu einer Gruppe, für die die STIKO die Impfung empfiehlt, zahlt die gesetzliche Kasse immer. Viele Krankenkassen übernehmen die Grippeimpfung freiwillig auch für alle anderen Versicherten. Ob das bei Ihrer Kasse so ist, erfahren Sie dort oder in der Apotheke.

›Wie lange nach einer Corona-Infektion sollte ich mit der Impfung warten?

Laut RKI sollten zwischen einer nachgewiesenen Infektion oder der letzten Impfung und der nächsten Corona-Impfung möglichst sechs Monate liegen. Menschen aus Risikogruppen mit gesundem Immunsystem, die sich im laufenden Jahr angesteckt haben, können auf die Auffrischung verzichten.

Quellen

  1. KBV: COVID-19 – STIKO passt Impfempfehlung an (23.07.2026)
  2. RKI: COVID-19-Impfempfehlung, FAQ (Stand 15.10.2026)
  3. RKI: Schutzimpfung gegen RSV – Impfempfehlung (Stand 10.9.2026)
  4. RKI: ARE-Wochenbericht
  5. ABDA: Grippeschutzimpfungen in Apotheken
  6. AOK: Schutzimpfungen in Apotheken nach § 132e SGB V
  7. aponet.de: Grippeimpfung in der Apotheke
  8. KV Westfalen-Lippe: Vorbestellung Grippeimpfstoffe Saison 2026/2027
  9. Das PTA Magazin: Grippesaison 2026/27 – diese Impfstoffe kommen zum Einsatz
  10. RoKo-Apotheken: Impfen in der Apotheke – was hat sich 2026 geändert?
  11. ZEIT ONLINE: Erster Vogelgrippe-Fall des Herbstes in Brandenburg (06.11.2026)

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI recherchiert und geschrieben. So arbeiten wir